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Die Infrarot-A Wärmekabine! Schwitzen für die Gesundheit und ein langes Leben

Die Infrarot-A Wärmekabine ist nicht zu vergleichen mit der finnischen Sauna. Sie hat, wie wir ausführen werden, deutlich umfangreichere Gesundheitswerte und ein größeren Einfluss auf Gesundheit und Vitalität.

Was ist Infrarot?

Infrarot wurde erstmals von Friedrich Wilhelm Herschel (1801) nachgewiesen. Es ist die Wellenlänge nach dem sichtbaren Rotlicht (infra = unter) von 780 nm bis 1.000.000 nm (=1 mm). Am tiefenwirksamsten sind jedoch die Wellen um 3.000 nm.

Infrarot-A darf nicht verwechselt werden mit UV-Licht, dabei handelt es sich um kurzwelliges Licht jenseits des violetten Lichtes und wird daher auch ultraviolettes Licht genannt. Es hat ganz andere Eigenschaften, die sich grundsätzlich vom Infrarot-A in ihrer Wirkung auf unseren Körper unterscheiden.

Wie wirkt Infrarot?

Besonders das langwellige Infrarot-A Licht ist in der Lage die Haut zu durchdringen. Die Lichtwellen werden dann im Kapillarbett unter der Haut gefangen. Wellen sind Energie. Wenn sie gefangen werden, wandeln sie sich in Wärme um und führen so zu einer langsamen Erwärmung des Blutes. Gleichzeitig führt die Erwärmung der Haut und des Blutes zur Steigerung der Durchblutung, weil die kleinen Haargefäße bzw. Kapillaren erweitert werden. Dadurch kommt es zu einer Steigerung der Blutversorgung für die einzelnen Organe und damit zu einer Steigerung der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung. Dies führt zu einer Senkung von Energieblockaden, wie in Anwendungsstudien belegt werden konnte.

Durch die leichte Temperaturerhöhung kommt es zu einer nachhaltigen Stimulation des Immunsystems, wie wir in klinischer Testung nachweisen konnten. Diese Immunstimulation kann z.B. mit der finnischen Sauna nicht erreicht werden, da die Wärme schon an der Oberfläche reflektiert wird und durch Gefäßerweiterung und Schweiß keinen Eingang ins Blut findet. Die finnische Sauna führt deshalb zu keiner Steigerung der Körpertemperatur. Es ist aber gerade die Temperaturerhöhung bzw. das künstlich erzeugte milde Fieber, das den hohen Gesundheitswert der Infrarot-A Wärmekabine ausmacht.

Durch Infrarot-A werden Gesundheit und Wohlbefinden auf breiter Basis gefördert. Neben der gesteigerten Durchblutung, die sich günstig auf den Stoffwechsel und das Immunsystem auswirkt, wird vor allem die Entgiftungsleistung des Körpers gefördert. Damit man in den Genuss all dieser positiven Wirkungen kommt, ist die richtige Anwendung von ausschlaggebender Bedeutung.

Wie wird die Anwendung der Infrarot-A Behandlung richtig durchgeführt?

Wichtig ist vor allem die richtige Vorbereitung und eine positive Einstellung. In dem Bewusstsein, etwas Gutes für die Gesundheit zu tun, sollte man sich eine Stunde Zeit nehmen und sich während dieser Zeit durch nichts stören und ablenken lassen. Die Infrarot-A Kabine, die meist aus Zedernholz gebaut ist, sollte zu diesem Zeitpunkt bereits vorgeheizt sein. Die Temperaturen, die in der Kabine erreicht werden, sind meist nicht viel höher als 50°C, die Luftfeuchtigkeit meist niedrig. Je nach Größe setzt man sich bequem in die Kabine auf ein Handtuch und beginnt, sich in der wohligen Wärme zu entspannen.

Die Anwendungsdauer beträgt ca. 30 Minuten, wobei man nach etwa 15 bis 20 Minuten leicht zu schwitzen beginnt. Der Schweißfluss erhöht sich ständig bis zum Ende des Besuches. Während dieser Zeit sollte man sich mit einer weichen Bürste an den Armen, Beinen und am gesamten Körper leicht massieren. Durch diese Bürstenmassage werden die in der Haut befindlichen Dendritischen Zellen angeregt, die wichtig für unsere Immunabwehr sind.

Nach Abschluss des Besuches darf man nicht sofort duschen, vor allem nicht kalt, da man sonst die Hautgefäße verengen würde und die erhöhte Temperatur ins Innere verlagern, was zu Druck im Kopf oder sogar Kopfschmerzen führen würde. Man soll sich nach dem Besuch in ein Frotteehandtuch wickeln und auf ein bequemes Bett legen. Bei Entspannungsmusik, z.B. barocke Musik von Vivaldi, Bach oder Händel, aber auch von den vielen Entspannungs-CDs sollte man noch etwa 20 Minuten nachschwitzen. Der Schweiß wird während dieser Zeit von einem Frotteehandtuch aufgenommen und die Körpertemperatur sinkt auf die Ausgangstemperatur zurück. Jetzt beginnt man mit einer zweiten Trockenbürstung, die man bei uns am Besten von einem unserer Profis ausführen lässt. Danach kann man dann ausführlich warm und kalt duschen. Wenn man sich intensiv abgetrocknet hat, sollte man sich noch genüsslich recken und einen kurzen Freudenschrei loslassen. Man hat jetzt mehr für seine Gesundheit getan, als man je mit einer Pille bewirken könnte!



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