Radiologen warnen: Extreme Strahlenbelastung durch CT-Untersuchungen!
Wilhelm Conrad Röntgen (1845 - 1923) entdeckte in Würzburg 1895 die X-Strahlen, die später im deutschen Sprachraum in Röntgenstrahlen umbenannt wurden (entgegen seines Testamentes). Er bekam dafür im Jahre 1901 als erster den Nobelpreis für Physik. Heutzutage ist das Röntgengerät aus Arztpraxen nicht mehr weg zu denken. Und selbst Untersuchungen mit einem CT-Gerät werden heute relativ häufig durchgeführt. Der Radiologe Dr. Christoph Heyer vom Universitätsklinikum Bochum warnt allerdings nochmals davor, CT Untersuchungen als Vorsorgeuntersuchungen oder einfach mal schnell zur Diagnosefindung durchzuführen. Denn eine Untersuchung mit einen CT (Computer-Tomografen) beschert einem Patienten eine mindestens 300 Mal so hohe Röntgenstrahlen-Belastung wie ein normale Röntgenuntersuchung, so Heyer. Er weist nochmals darauf hin, dass genau überlegt werden muss, ob ein CT sinnvoll ist oder ob andere Untersuchungsmethoden möglich sind. Häufig reichen alternative Untersuchungsmethoden wie Sonografie aus, um einen Befund zu erheben.






