Techniker übernimmt Kosten für neue Bronchial-Ca-Diagnostik
Ein gutes Beispiel, dass man sich nichts gefallen lassen soll und alles unwidersprochen hinnehmen soll, was einem die Krankenkassen erzählen und vorschreiben wollen ist das PET/CT. Es wird in der Regel von den Kassen noch nicht übernommen, obwohl die Datenlage erdrückend ist. So muss man davon ausgehen, dass die Kassen in Bälde die Kosten hierfür übernehmen, denn für das nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms übernimmt die TK die Kosten für das PET/CT jetzt schon. Ziel der TK ist, durch den Einsatz von Behandlungspfaden den Versicherten die bestmögliche Diagnostik und Therapie zukommen zu lassen.
Der ideale Pfad für einen Patienten mit einem Verdacht auf Bronchialkarzinom sieht so aus, dass der Patient spätestens nach dem Abhorchen, einer Thoraxaufnahme und der Bronchoskopie mit dem PET/CT untersucht wird. Erst dann soll der mögliche Lungenkrebspatient unters Messer - oder auch nicht. Denn vor jeder Therapie steht die Diagnose. Ärzte sollten vorher wissen, wie ausgedehnt die Krankheit ist, damit sie entscheiden können, was zu tun ist. Je Untersuchung zahlt die TK 1450 Euro. Die PET/CT kann unter anderem die Computertomografie des Brustkorbs, des Oberbauches und des Schädels, eine Magnetresonanztomografie und die Knochenszintigraphie zum Aufspüren von Metastasen einsparen. Die vom PET/CT erzeugten Bilder sind voll aussagekräftig. Zuverlässig kann mit der Methode ein Krebsherd in einer Größe von mehr als drei Millimetern festgestellt werden. Ebenfalls erlaubt sie eine Aussage darüber, ob eine Operation noch möglich ist oder nicht. 14 mal gibt es in Deutschland die Kombigeräte. Der gemeinsame Bundesausschuss hat bereits 2005 grundsätzlich grünes Licht für die stationäre Anwendung der PET/CT-Diagnostik beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom gegeben. Vergleichbare Regelungen werden bald auch für den Verdacht auf Brust-, Prostata- oder Darmkrebs getroffen. D.h. nicht, dass anerkannte Diagnoseverfahren wie Mammografie, Koloskopie etc. überflüssig werden. Aber mit Hilfe des PET/CT kann mancher Diagnoseweg abgekürzt werden.






