Medi-Therm Kliniken GmbH & Co. KG
Biomedizinisches Männer Zentrum
Zentrum für natürliche Heilweisen und funktionale Medizin
Biomedizinisches Zentrum für Well-Aging
Medizinisches Versorgungszentrum St. Georg
























... zur Registrierung

Newsletter 3-07
Themen u.a.:

... Newsletter abbestellen

Phytotherapie

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Sie verwendet ausschließlich ganze Pflanzen (Kraut) und deren Teile (Blüten, Blätter, Wurzel), die auf verschiedene Weise (als Frischkraut, als Aufguß, als Dekokt = Auskochung oder Kaltwasserinfus = Auszug mit kaltem Wasser) zubereitet werden. Auch die Pulverisierung und Trockenstandardisierung ist möglich.
Da Nahrungsmittel auch eine therapeutische Wirkung besitzen, ist der Übergang zwischen diese und Heilpflanzen fließend. Dies wurde insbesondere in der orientalischen Heilkunst schon früh erkannt, und dementsprechend finden sich zahlreiche Hinweise in den Medizinbüchern des Orients, etwa bei Ibn Sina. Auch die chinesische Heilkunde (TCM, Tradidional chinese medicin) verwendet zum größten Teil Pflanzen und deren Bestandteile, wobei die Wirkungsmechanismen dieser teils exotischen und in Mitteleuropa nicht vorkommenden Pflanzen von der abendländischen Pharmakologie noch wenig erforscht sind.

Das Pflanzenreich besitzt extrem starke Gifte, die in entsprechenden Verdünnungen, und teilweise als chemisch veredelte Stoffe insbesondere bei Herzbeschwerden und als Narkotika in der Schulmedizin Verwendung finden, z.B. der rote Fingerhut (Digitalis) sowie der Schlafmohn (Papaverum) bzw. dessen Opiate. Zu großen Teilen werden Pflanzen auch als unterstützende Therapeutika eingesetzt. Darunter fällt die Verwendung bestimmter Pflanzen, wie etwa der Mistel, in der alternativen Krebstherapie.

Eine ganze Reihe von wirksamen Medikamenten stammen aus Pflanzen oder wurden aus pflanzlichen Stoffen weiterentwickelt. Diese genau untersuchten und als reiner Stoff dargestellten Pflanzeninhaltsstoffe werden von der Schulmedizin benutzt, da ihre medizinische Wirksamkeit nachgewiesen ist.

Die meisten dieser schulmedizinisch anerkannten Stoffe sind in höherer Dosis starke Gifte, was zur allgemeinen Ansicht im Widerspruch steht, pflanzliche Mittel seien milde und gut verträglich. Zu den Pflanzeninhaltsstoffen, die als isolierte Einzelsubstanz eingesetzt werden gehören z.B. Colchicin, Atropin, Digitoxin, Paclitaxel und Morphin.

Die naturwissenschaftliche Medizin bemüht sich immer um die reine , chemisch getrennte Darstellung des hauptssächlich wirksamen Bestandteiles einer Pflanze. Bei der Phytotherapie werden allerdings oft Stoffgemische verwendet, da es bisher nicht gelungen ist die wirksamen Stoffe eines pflanzlichen Auszugs ausfindig zu machen. Johanniskraut- und Weidenrindenextrakt zählen z.B. zu dieser Kategorie.

Bei allen Zubereitungsarten spielt die Auslösungszeit eine besondere Rolle, da sich abhängig von der Zeit bestimmte Stoffe aus den Pflanzen lösen. Bei der Zubereitung als Aufguß und Dekokt ist darüberhinaus von Bedeutung, dass die Pflanzen mit geschlossenem Deckel ziehen bzw. auskochen, da sich bei diesem Vorgang meist therapeutisch besonders wirksame ätherische Öle bilden, die besonders flüchtig sind und ansonsten verlorengehen würden.

Homöopathie und Allopathie nutzen gleichermaßen die Erkenntnisse der Phytotherapie.

© Net-Lexikon.de 2004



Lesen Sie zu diesem Thema auch den Artikel von Klinikleiter Dr. F. Douwes:

Im Kampf gegen Krebs ist mehr als nur ein Kraut gewachsen

Pflanzenstoffe unterstützen die Orthomolekular-Medizin

Dr. med. Friedrich R. Douwes
Klinik St. Georg, Bad Aibling

Download als pdf-Datei



Medizinisches Leistungsspektrum
Basistherapien

Hyperthermie
Loco-regionale Hyperthermie
Perfusionshyperthermie
Prostatahyperthermie
Systemische Ganzkörper-Hyperthermie (SGHT)

Photodynamische Therapie
Galvano- oder Elektrochemische Tumortherapie
Phytotherapie
Ausleitende Verfahren
Biologische Therapieverfahren
Homöopathie
Schmerztherapie
Physiotherapie
Psychotherapie
 

Klinik St. Georg
Startseite  Übersicht  Kontakt  Impressum  
Rosenheimer Straße 6-8
83043 Bad Aibling

Telefon
Fax
08061 398-0
08061 398-454
Medi-Therm Kliniken GmbH & Co. KG
Biomedizinisches Männer Zentrum
Zentrum für natürliche Heilweisen und funktionale Medizin
Medical Wellness Zentrum
Medizinisches Versorgungszentrum St. Georg


www.klinik-st-georg.de
info [at] klinik-st-georg.de
© 2005-2008 Klinik St. Georg


Seitenanfang